Das Ding aus der Oskar-Jäger-Straße

Das Ding aus der Oskar-Jäger-Straße

Die Blogfunktion nutzen wir tatsächlich auch hin und wieder mal. Denn es gibt das ein oder andere erwähnenswerte Ding, dem wir uns in letzter Zeit mit Herz und Blut, Sinn und Verstand gewidmet haben. Wo wir immer noch drüber brüten oder es ganz bald angehen werden.

Da wäre unter anderem – natürlich – das große Ding in der Oskar-Jäger-Straße, das wir stetig ausbauen und peu à peu mit neuen Akzenten versehen. Ende 2014 schon arbeiteten ausgewählte Fachkräfte an diesem Werk. Jetzt auch mal beim Namen genannt: es ist unser zweites (aber eigentlich erstes wirkliches, richtiges) Fernsehstudio: Le Studio König. Ehemals ein Verkaufslager für Teppiche und Fußleisten, entsteht an diesem magischen Ort seit Februar 2015 neue TV-Unterhaltung und was sich sonst noch so anbietet. Eigentlich alles nur konsequent, bedenkt man, dass der BTF-Hauptsitz direkt neben einer bekannten Kölner Teppichreinigung angesiedelt ist.

Zurück zum Studio König. Nachdem Anfang Januar die letzten Teppichreste beseitigt und durch modernsten Holzklickboden ersetzt worden waren, konnten sich alle Departments nach Herzenslust austoben und einrichten. Theoretisch. Denn alles, was war, war eine große, leere Halle. Aber imaginativ sind ja zum Glück alle.


Florentin Will hat hier noch etwas Bewegtbild von den Bauarbeiten:


 

Die Gedanken konnten kurze Zeit später dann auch in die Realität bewegt werden. Zuschauer-Tribünen und hölzerne Wandelemente formten eine große Studio-Arena, ein Lichtermeer erstrahlt am Hallendach. Und Internet, es gab Internet. Die neuen Büroräume können endlich umgesiedelt werden. Könnten die Autoren schnell noch vorher den TV und die Whiteboards im Redaktionsraum anbringen? Jein bis nein. Aber es läuft und hängt immer noch alles.

Ein besonderer Clou des ganzen Studiogebäudes, ist die Tatsache, dass alle Räume wie fertige Filmsets eingerichtet sind und entsprechend genutzt werden können. So lässt sich fast schon aus dem Stegreif eine Krankenhausszene in der Küche oder den Polizeieinsatz im Büro der Produktionsleitung drehen.

Und irgendwann stand es dann, das Studio für die erste Aufzeichnung vom Neo Magazin Royale. Kurz vor knapp, aber immer noch just in time. Und alles so groß, und shiny, und neu. Rundherum durchaus ein Wagnis mit geglücktem Ausgang. Finden wir.

Immer wieder setzen wir auch außen zu Verschönerungsmaßnahmen an. Also haben wir uns die besten Designer und Sprayer der Stadt engagiert, sowohl die Banderole oben am Flachdach (© Christoph Hoppenbrock) als auch die Einfahrt (© Hide (Jacky&Hide) und Semor (The Mad One)) haben jetzt ihr eigenes Storytelling. Mit Cliffhanger. Also dranbleiben.

Fotos: © Josephine Steubing